Klima

Pferde mögen’s licht und luftig

Ideal ist, wenn Pferde sich immer draußen aufhalten können, wenn sie wollen. Oder zumindest die Nase rausstecken. Frische Luft sollte im Stall immer zirkulieren, auch nachts. Schadgase oder massive Staubbelastung verträgt die Pferdelunge ganz schlecht. Deshalb sind sie im Pferdestall absolut tabu. Ausreichend Licht ist grundsätzlich gut, denn es beeinflusst den Hormonhaushalt der Pferde.

Insekten- und Witterungsschutz für Pferde

Schattiges Plätzchen zum Ausruhen und Dösen gesucht! Insekten sind im Schatten weniger aktiv. Deshalb sind dunkle Unterstände oder schattenspendende Bäume im Sommer als Ruheplatz bei Pferden äußerst beliebt. Überdachte Plätze sollten auf jeden Fall für alle Pferde in ausreichender Zahl und Größe vorhanden sein.

Gleichzeitig fungiert ein Dach natürlich auch als Witterungsschutz. Den brauchen Pferde in ihrer natürlichen Umgebung zwar nicht, aber in unseren Breiten schon. Denn anders als im semiariden (halbtrockenen) Steppenklima, regnet es bei uns mitunter viel und lange. Und durchnässtes Fell verliert seine isolierende Wirkung. Um das zu vermeiden, ist ein Dach an den Fütterungsplätzen für Raufutter nützlich. Da verbringen Pferde als Dauerfresser schließlich sehr viel Zeit, auch bei schlechtem Wetter.

Kälte macht Pferden nichts aus

Temperaturstürze kümmern gesunde Pferde nicht. Frostige Temperaturen machen ihnen nichts aus. Dafür haben sie einen warmen Winterpelz. Im Winter bleibt sogar Schnee darauf liegen ohne zu schmelzen – so gut funktioniert die Thermo-Isolierung! Auch im Stall ist Frischluft wichtiger als Wärme. Im Winter reicht es, wenn es drinnen leicht wärmer ist als draußen. Wichtig ist allerdings, die Tränken vorm Einfrieren zu schützen. Im Sommer kann eine Dachbegrünung nützlich sein, damit es nicht zu heiß wird.